Die Kaserne Krampnitz wurde von 1937 bis 1939 als Kaserne der Heeres-, Reit- und Fahrschule gebaut. Die Anlage grenzt an den Truppenübungsplatz Döberitzer Heide. Architekt war Robert Kisch. Es entstand eine weitläufige Anlage aus unverputzten Ziegeln mit einem weithin sichtbaren Eingangsturm an der Nordseite. Vor der Hauptwache an der B 2 liegt ein großer halbrunder Platz, der, wie die gesamte Straßenfront, von einer 80 Zentimeter hohen, Sandstein verkleideten Mauer umgeben war, auf der sich ein Zaun aus Eisenstangen befand. Ein 48 Meter hoher hoher, viereckiger Turm ist das Wahrzeichen der Kaserne. Hinter dem Turm, auf dem Kellerberg, befindet sich das Offizierskasino. Es gibt ein Stabsgebäude mit angeschlossenem Offizierswohnheim und ein Fähnrichsheim. Neben den Mannschaftsunterkünften befanden sich auf dem Areal auch Stallungen für die Pferde, Garagen und zahlreiche technische Einrichtungen. Eine kleine Offiziers-Wohnsiedlung mit Doppelhäusern für Verheiratete schließt sich südlich an die Kaserne an und sorgte für ein dörfliches Erscheinungsbild. Die hinter der Mauer verlaufene Straße heißt Hannoversche Straße.

 

Quelle: PostdamWiki...Auszug

 

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