Sowjetisches Krankenhaus

 

Jüterbog – einst eine der größten Garnisonsstädte in Deutschland. Den Anfang legte Preußen Mitte des 19. Jahrhunderts mit dem Beschluss einen Artillerieschießplatz zu errichten. Zeitnah folgten weitere Einheiten nach Jüterbog. So wurde ein ganzer Stadtteil militärisch.
Mit der Machtübernahme der NSDAP und der massiven Aufrüstung wurde Jüterbog’s militärisch genutztes Gebiet abermals vergrößert. So zogen nach und nach das Heer, die Luftwaffe und die Waffen-SS ein.
Dann als das 3. Reich unterging, übernahmen die UDSSR das Areal. So wurde Jüterbog zur wichtigsten Militärbasis der UDSSR, bis 1994 waren dort ca. 40.000 Mann stationiert.
Dieses Krankenhaus war zur Heilung der Soldaten gedacht und steht seit dem Abzug der Truppen 1994 leer. Viel mehr ist über den Gebäudekomplex, der aus dem Hauptgebäude, einem Küchenhaus, einer Wäscherei und kleineren Baracken besteht nicht bekannt. Schätzungsweiße liegt das Erbauungsdatum ende des 19. Jahrhunderts. Das Areal ist noch gut erhalten – die Dächer sind dicht, die Substanz gut, und Vandalismus ist nicht vorhanden.
Eine sehr gute Location – spannend, groß, faszinierend.


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