Sophienheilstätte

Die Sophienheilstätte wurde 1898 gegründet und nach der verstorbenen Großherzogin benannt. Ihre Bestimmung galt der Bekämpfung der Volksseuche Tuberkulose. 1924 wurde die Heilstätte in eine “klinische Heilstätte” umgewandelt und so wurden entsprechende Behandlungsräume geschaffen und Röntgengeräte erworben. Im Jahre 1934 übernahm  Dr. Adolf Tegtmeier die Leitung, er erarbeitete sich in den folgenden Jahren einen herausragenden Ruf und wurde so zum Ehrenbürger der Stadt ernannt.
Einige Jahre später als die Tuberkulose zurückging, wandelte sich die Bestimmung der Heilstätte abermals. Nun in der DDR gelegen, entstand aus der Lungenheilstätte eine der renommiertesten Herzzentren. 1954 wollte die damalige UDSSR das gesamte Areal beschlagnahmen, und ein Seuchenlazarett für Soldaten errichten. Dies wurde allerdings durch Adolf Tegtmeier verhindert.  Nachdem 1992 in der Nähe eine Spezialklinik eröffnete, musste die Heilstätte schließen. 


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