Schwarzwald Papierfabrik

Sonntag Anfang Februar;


Eine alte Papierfabrik im Schwarzwald und nach Daniels Informationen mit „easy access“ ist das Ziel unserer Tour. Etwas über 100 km Anfahrt, also kein Grund für Hektik und frühes Aufstehen. Ich freue mich, da wir schon lange nicht mehr gemeinsam unterwegs waren. Das Wetter ist -abgesehen von zeitweise leichtem Regen- angenehm mild. Für die Jahreszeit zu mild, für unser Vorhaben sehr gut. Auch die Tatsache, dass wir uns den Sonntag ausgesucht haben stellt sich als gut heraus, da die Straßen nicht allzu sehr befahren sind – so kommen wir zügig voran.

Das Gelände ist riesig und wird teilweise als Lager benützt. Den Zugang finden wir über ein Waldstück was gefühlt 40% Gefälle hat. Die Tatsache, dass der Boden mehr als gesättigt vom Dauerregen der letzten Tage ist, erklärt auch den Schlamm der sich schon nach wenigen Schritten um unsere Beine „schmiegt!“ Nun gut, wenn man erst mal so richtig „eingesaut“ ist, ist das auch kein Problem mehr. Die Kameras sind im Rucksack und die Stative werden als Gehhilfe und Stütze verwendet. Und - was soll ich sagen, wir kommen ohne größere Schrammen unten an. Eine Leiter führt uns noch ca. 3 Meter tiefer in einen Graben, der noch schlammiger ist als der Weg dahin, der Handyempfang ist null, der Regen hat aufgehört, und da ist er  - der Zugang zum Kraftwerk!
Schon der erste Blick zeigt was das für eine „kostbare“ Location ist. Kein Vandalismus, kein Graffiti, fast kein Müll. 20 Jahre natürlicher Verfall. Unbeschreiblich kann ich nur sagen. Das Gebäude besteht aus 2 Teilen bzw. 2 Hallen mit Generatoren, Kränen und Schaltraum. Im UG kann man die Dampfleitungen verfolgen die zu den einzelnen Turbinen führen....

 

Zu den Photos: