Lost Places



Vergessene Orte  - es ist unbeschreiblich was für ein Gefühl einem solche Orte vermitteln können. Genau so wie die Faszination über die Bauwerke selbst, über den Zustand und wie die Natur sich langsam alles zurückholt.

Klingt ein wenig seltsam und doch wird im laufe der Jahre alles an Material so aufgelöst, dass nur noch Krümmel übrig sind - egal ob Stein, Metall oder Holz. Da wachsen dann Büsche und Bäume - an Stellen - es ist unglaublich!.  Manchmal sind es auch die seltsamsten Gerüche die einen lenken und bei weitem vielseitiger sind wie „ nur muffig“ oder gar „nur schimmelig“ riechende, unendlich weite Gänge im spärlichen Licht. Oft kann man noch erkennen wie prachtvoll die Gebäude einst waren. Hinzu kommen Lichtverhältnisse die alles noch entsprechen unterstützen oder so spärlich sind, dass das lang belichtete Bild auf dem Display einem zeigt wie es da wirklich aussieht. Die Summe von allem ist der Reiz der Touren, das fertig bearbeitet Foto der Versuch - dies - für alle Betrachter - in sichtbarer Form darzustellen.


Ich mache die Touren zusammen mit meinem Sohn Daniel und wenn es die Zeit erlaubt, mit seinem Freund Simon. Ich kann nur jedem abraten alleine loszuziehen, aufgrund der Substanz der Gebäude ist das Risiko das Decken runter- und Böden einbrechen nicht zu unterschätzen. Von rostigen Nägeln und Glassplitter mal ganz abgesehen.


Da meist das Betreten der Gebäude untersagt ist und jeder der es trotzdem macht -quasi  Hausfriedensbruch begeht, ist es ratsam vor dem Besuch der Locations die Eigentümern zu kontaktieren um eine Fotografieerlaubnis zu bekommen, was in den meisten Fällen auch kein Problem ist.