Hohenau Alm 1863 Meter; das „klein Tibet“ im Zillertal.

Unser zweiter Besuch und wieder bei allerbestem Herbstwetter. Wir sind dieses mal mit dem Bus durch das Tal gefahren bis hoch zur Staumauer ( ca. 40 Minuten fahrt ). Gleich vorne weg - man muss da mindestens 2 mal hin. Eine so unglaublich schöne Landschaft ein so Türkis farbenes Wasser - herrlich ist das. Der Weg durch den Tunnel und dann der Blick in den Zillergrund.... Da wir wussten was uns am Ziel erwartet sind wir nicht mit der üblichen Neugierde auf das Ziel, sondern sehr entspannt losgegangen. Der Weg war das Ziel! Ich konnte mich nicht wirklich festlegen aus welcher Perspektive ich Bilder machen sollte.... vorne, hinten, oben unten - alles war in wunderschönem Licht. 

Auf der Alm haben wir uns mit einer Brettjause und einem Zillertal Bier den Hunger gestillt. 

Hier die Photos

 

Hier noch ein paar Fakten:

 

Geographie

Das Tal zieht sich von Mayrhofen (633 m ü. A.) in östlicher bis südöstlicher Richtung bis zur Reichenspitzgruppe und zum Zillertaler Hauptkamm, wo über das Heilige Geistjöchl (2658 m ü. A.) ein hochalpiner Übergang ins Ahrntal besteht. Nach Süden zweigen mit dem Bodengrund, dem Sundergrund und der Hundskehle drei kleinere Seitentäler ab. Die Gerlosgruppe mit dem Brandberger Kolm (2700 m ü. A.) trennt den Zillergrund vom Gerlostal im Norden, der Ahornkamm mit der Ahornspitze (2973 m ü. A.) vom südwestlich gelegenen Stillupgrund.

 

Natur:

Der Zillergrund ist ein tief eingeschnittenes Kerbtal, das nur an wenigen Stellen eine ebene Talsohle besitzt. Das untere Zillergründl ist im etwa 3 km langen Zillergründl-Speicher ersoffen. Auf der südlichen Talseite reicht der hauptsächlich aus Fichten bestehende Nadelwald bis zum Talboden. Die Nordhänge sind unterhalb der begleitenden Terrasse ebenfalls bewaldet, auf den Terrassen und darüber finden sich Felder und Weiden. Es schließt ein Nadelwald mit Fichten und Waldföhren an, gefolgt von Gesträuch aus Wacholder, Sebenstrauch und Grünerle.[1] Die südliche Talseite gehört zum Ruhegebiet Zillertaler Hauptkamm.[2] Zusammen mit dem Ahrntal ist der Zillergrund ein wichtiger Zugweg über den Alpenhauptkamm für zahlreiche Vogelarten, darunter Ringeltaube, Kuckuck, Mauersegler, Wiedehopf, Rauchschwalbe oder Dohle.[1]

 

Besiedelung und Erschließung

Im 12. Jahrhundert (Spätmittelalter) wurde das Tal kultiviert und die ersten Schwaighöfe errichtet, aus denen sich der Ort Brandberg entwickelt hat, der nahe dem Talausgang auf einer Terrasse rund 250 m über dem Ziller liegt. Weiter taleinwärts finden sich nur einige Zerstreute Häuser, Einzelhöfe und Almen, die ebenfalls zur Gemeinde Brandberg gehören. Im obersten Talabschnitt befindet sich auf 1850 m ü. A. das Kraftwerk Häusling.

Nach Brandberg führt eine Landesstraße, die L330 Brandbergstraße, das innere Tal ist durch eine Mautstraße erschlossen.

Quelle: Wikipedia